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Was ist Schamanismus?

Der Schamanismus ist die älteste dem Menschen bekannte spirituelle Praxis aller modernen Religionen.

Betrachtet man ihn als eine Methode, so handelt es sich um eine Form der Meditation, verbunden mit einer konzentrierten Absicht, um verschiedene Ziele zu erreichen.

Als spirituelle Praxis kann sich der Schamanismus zu einer Lebensweise entwickeln, die uns - im positiven Sinne -. vollkommen zu verwandeln mag.


 

Das Wort >Schamane< stammt aus der Sprache der Ewenken (oder Tungusen) in Sibirien.

Es bezieht sich auf esoterisches Wissen und außerordentliche spirituelle Fähigkeiten, weswegen ein Schamane oft als Mittler zwischen der menschlichen Welt und den Geistwelten definiert wird.

In schamanischen Kulturen hat das Wort >Schamane< die Bedeutung >der im Dunkeln sieht< oder >der Wissende<.


 

Alle echten Schamanen und damit auch alle authentischen modernen Visionäre entdecken oft durch Zufall, daß sie sehr leicht in Trance gehen und so mit dieser verborgenen Welt in Kontakt treten können.

Das Wort >Trance< bezeichnet hier keinen unbewussten Zustand, sondern vielmehr einen solchen erweiterten Bewusstseins, in dem der Einzelne die gebündelte Aufmerksamkeit bewusst aus der Alltagswelt abzieht und in eine alternative oder parallele Realität eintritt, die die indigenen Völker als >die Geistwelt< bezeichnen.

Mit Übung bauen Schamanen eine Beziehung zu diesen Geistern auf. Sie lassen sie verschiedene Aufgaben erledigen - anfangs für sich selbst, aber dann auch immer mehr für andere.


 

Ein Schamane kann zum Beispiel helfen, einem Menschen seine Kraft und seinen Fokus zurückzugeben, wenn dieser einen traumatischen Verlust erlitten hat.

Schamanen können den Körper von spirituellen Blockaden befreien, die unter Umständen als körperliche oder emotionale Erkrankungen zum Ausdruck kommen.

Ein Schamane kann auf verschiedenen Ebenen - der körperlichen, geistigen, emotionalen und spirituellen Ebene - heilen.

Dank seiner geschärften Intuition kann er auch Zugang zu Informationen <der anderen Seite< erhalten, was als >Weissagung< bezeichnet wird.


 

Einige Schamanen haben eine besondere Begabung für die Arbeit des Psychopompos, der die Seelen der Toten an jenen Ort im Jenseits geleitet, an den sie sich begeben sollen.

Andere verstehen es meisterhaft, die angeschlagene Seele eines Menschen mit der Praxis der Seelenrückholung zu heilen und wiederherzustellen.


 


 


 

 


 


 


 


 


 

Meine Spiritualität:

Ich bin immer schon spirituell veranlagt gewesen. Schon als Kind hatte ich spirituelle Erlebnisse. Diese waren sehr unterschiedlich - es waren Erscheinungen oder Visionen im Wachzustand.

Diese Dinge passierten einfach so aus heiterem Himmel und so plötzlich, daß ich mich oft erschreckte.

Später gewann ich mehr Kontrolle über diese Erlebnisse, was an meinem wachsenden Glauben an Gott lag.

Ich habe mich Gott immer tief verbunden gefühlt und liebte ihn innig, daß ich bei den spirituellen Erlebnissen nie Angst hatte, weil ich mich sehr beschützt fühlte.

Gott ist eben überall.


 

Wenn man sich bewusst in den Theta-Zustand versetzt, befindet man sich in einem Wach-Traum-Zustand.

Im Traum-Zustand ist man offener für die metaphysische und spirituelle Welt ringsum.